Wie schon im letzten Post geschrieben sind wir, nachdem wir einige Tage in PhnomPenh waren, mit dem Bus direkt weiter nach Siam Reap gefahren. Das ist die Stadt die direkt neben riesigen Gelaende von Angkor steht. Eigentlich dachten wir uns, dass man die paar Ruinen locker mit dem Fahrrad erkunden koennte, aber nachdem wir uns den Plan von Angkor mal genauer angeschaut hatten, haben wir uns dann relativ schnell dazu entschieden doch die Dienste eines netten kamboschanischen TukTukfahrers in Anspruch zu nehmen, der uns dann fuer 10$ am Tag durch die Gegend und von Ruine zu Ruine gefahren hat. Da Angkor echt beeindruckend ist und ich ausserdem keine Lust und nicht die richtigen Worte hab um das alles zu beschreiben lass ich hier einfach mal die Bilder fuer sich sprechen.



Aus Siam Reap gings dann mit nem uralten Minibus bis an die thailaendische Grenze. Obwohl in unserem Reisefuehrer schon ausdruecklich vor dieser Fahrt wegen dem Zustand der Strasse gewarnt wurde (Bestechung der kambodschanischen Zustaendigen von einer grossen thailaendischen Airline, die zufaelligerweise von Siam Reap nach Bangkok fliegt) sind wir das Risiko aufgrund unseres kleinen Geldbeutels eingegangen. Naja, was soll ich sagen, diese Fahrt hat so ziemlich jede Skala gesprengt, da es ich bei dieser "Strasse" eher um eine seit zehn Jahren im Aufbau befindliche 200km lange Baustelle handelt. Das hat den Busfahrer oder eher den Todesexpresskutscher aber nicht daran gehindert seinem 50er Jahre Bus mit allem was der arme Motor und die kaputten Stossdaempfer grad so verkraften konnten ueber die staubige Huegellandschaft zu treiben. Nach nicht endendwollenden 8 Stunden Staubfressen und Steissbeinfolter sind wir dann im ultrazivilisierten und hochmodernen Thailand angekommen. Mit einem ebenso ultramodernen und komfortablen Bus sind wir ueber total ebene und bestens asphalrierte Starssen nach Bangkok gebraust. Eigentlich wollten wir nur ein, zwei Tage dort bleiben aber kaum angekommen hat Natalie erst Bauchschmerzen und anschliessend auch noch die restlichen Symptome einer ordentlichen Magen-Darm-Infektion bekommen. Nachdem es nach einigen Tagen immer noch nicht besser war, sind wir ins beste Krankenhaus Asiens gefahren (wir sind ja schliesslich versichert) um Natalie untersuchen zu lassen. Diagnose: Lebensmittelvergiftung, Therapie: 10Tage Hardcoreantibiothika! Ansonsten gibts ueber diesen 10taegigen Bangkokaufenthalt nicht viel zu berichten. Aber gegen Ende der Behandlung gings Natalie auch schon wieder deutlich besser und wir haben uns in Richtung Sueden, in diesem Fall Phuket, aufgemacht, in der Hoffnung dort Traumwetter und Traumstraende vorzufinden und noch einige Tauchgaenge in der Adamensee oder den Simillian-Inseln zu machen. Naja, die Traumstraende sind ja da gewesen aber leider hat es so ziemlich staendig geregnet und wir haben in den 3 Tagen nicht einmal die Sonne gesehen. Also dachten wir uns nichts wie weg und wieder auf die andere Seite, in den Golf von Thailand. Kaum waren wir auch nur in der Naehe der anderen Kueste verzogen sich alle Wolken und die Sonne kam raus. Mit einer Faehre sind wir dann von Surat Thani nach Koh Samui uebergesetzt, von wo aus ich jetzt grad diesen Post schreibe. Ich kann jetzt auf jeden Fall verstehen warum hier so viele Leute ihre Ferien oder ihr Rentnerleben verbringen.
Die Insel ist, abgesehen von den ballermannmaessigen Straenden im Westen der Insel, echt ein Suedseetraum mit allem was dazu gehoert. Wir sind mittlerweile schon 10 Tage hier und wollen eigentlich gar nicht mehr weg, trotzdem gehts morgen weiter nach Koh Tao um noch einige Tauchgaenge zu machen.







