Freitag, 20. Februar 2009

MietwagenCheck

Hallo zusammen,

wie Ihr vielleicht wisst, mache ich momentan in Bottighofen (CH) bei HolidayCheck ein Praktikum im Projektmanagement für das neue Portal

www.mietwagen-check.de

Das ist ein Mietwagen-Preisvergleich, dort könnt Ihr sehr günstige Mietwagen buchen.
Wenn Ihr mal einen Mietwagen braucht, schaut doch einfach mal vorbei.

Viele Grüße vom Bodensee,

Eure Natalie

Donnerstag, 30. August 2007

Und wenn ich nich hier bin, bin ich auf'm Sonnendeck!!!

Sevus an alle!
Wie schon im letzten Post geschrieben sind wir, nachdem wir einige Tage in PhnomPenh waren, mit dem Bus direkt weiter nach Siam Reap gefahren. Das ist die Stadt die direkt neben riesigen Gelaende von Angkor steht. Eigentlich dachten wir uns, dass man die paar Ruinen locker mit dem Fahrrad erkunden koennte, aber nachdem wir uns den Plan von Angkor mal genauer angeschaut hatten, haben wir uns dann relativ schnell dazu entschieden doch die Dienste eines netten kamboschanischen TukTukfahrers in Anspruch zu nehmen, der uns dann fuer 10$ am Tag durch die Gegend und von Ruine zu Ruine gefahren hat. Da Angkor echt beeindruckend ist und ich ausserdem keine Lust und nicht die richtigen Worte hab um das alles zu beschreiben lass ich hier einfach mal die Bilder fuer sich sprechen.










Aus Siam Reap gings dann mit nem uralten Minibus bis an die thailaendische Grenze. Obwohl in unserem Reisefuehrer schon ausdruecklich vor dieser Fahrt wegen dem Zustand der Strasse gewarnt wurde (Bestechung der kambodschanischen Zustaendigen von einer grossen thailaendischen Airline, die zufaelligerweise von Siam Reap nach Bangkok fliegt) sind wir das Risiko aufgrund unseres kleinen Geldbeutels eingegangen. Naja, was soll ich sagen, diese Fahrt hat so ziemlich jede Skala gesprengt, da es ich bei dieser "Strasse" eher um eine seit zehn Jahren im Aufbau befindliche 200km lange Baustelle handelt. Das hat den Busfahrer oder eher den Todesexpresskutscher aber nicht daran gehindert seinem 50er Jahre Bus mit allem was der arme Motor und die kaputten Stossdaempfer grad so verkraften konnten ueber die staubige Huegellandschaft zu treiben. Nach nicht endendwollenden 8 Stunden Staubfressen und Steissbeinfolter sind wir dann im ultrazivilisierten und hochmodernen Thailand angekommen. Mit einem ebenso ultramodernen und komfortablen Bus sind wir ueber total ebene und bestens asphalrierte Starssen nach Bangkok gebraust. Eigentlich wollten wir nur ein, zwei Tage dort bleiben aber kaum angekommen hat Natalie erst Bauchschmerzen und anschliessend auch noch die restlichen Symptome einer ordentlichen Magen-Darm-Infektion bekommen. Nachdem es nach einigen Tagen immer noch nicht besser war, sind wir ins beste Krankenhaus Asiens gefahren (wir sind ja schliesslich versichert) um Natalie untersuchen zu lassen. Diagnose: Lebensmittelvergiftung, Therapie: 10Tage Hardcoreantibiothika! Ansonsten gibts ueber diesen 10taegigen Bangkokaufenthalt nicht viel zu berichten. Aber gegen Ende der Behandlung gings Natalie auch schon wieder deutlich besser und wir haben uns in Richtung Sueden, in diesem Fall Phuket, aufgemacht, in der Hoffnung dort Traumwetter und Traumstraende vorzufinden und noch einige Tauchgaenge in der Adamensee oder den Simillian-Inseln zu machen. Naja, die Traumstraende sind ja da gewesen aber leider hat es so ziemlich staendig geregnet und wir haben in den 3 Tagen nicht einmal die Sonne gesehen. Also dachten wir uns nichts wie weg und wieder auf die andere Seite, in den Golf von Thailand. Kaum waren wir auch nur in der Naehe der anderen Kueste verzogen sich alle Wolken und die Sonne kam raus. Mit einer Faehre sind wir dann von Surat Thani nach Koh Samui uebergesetzt, von wo aus ich jetzt grad diesen Post schreibe. Ich kann jetzt auf jeden Fall verstehen warum hier so viele Leute ihre Ferien oder ihr Rentnerleben verbringen.

Die Insel ist, abgesehen von den ballermannmaessigen Straenden im Westen der Insel, echt ein Suedseetraum mit allem was dazu gehoert. Wir sind mittlerweile schon 10 Tage hier und wollen eigentlich gar nicht mehr weg, trotzdem gehts morgen weiter nach Koh Tao um noch einige Tauchgaenge zu machen.

Mittwoch, 1. August 2007

Mit Highspeed durch Vietnam!

Hallo zusammen!
Seit dem letzten Eintrag aus Vientianne ist ne ganze Menge passiert, bzw. wir haben einiges gesehen und ordentlich Kilometer hinter uns gebracht! Wir sind erstmal in den letzten Zipfel von Laos, tief im Sueden nahe der kambodschanischen Grenze, in eine Region die sich "4000 Inseln" nennt. Der Mekong faechert sich dort in viele kleinere Arme auf und umspuelt kleine und groessere Inseln. Dort war allerdings der bisherige Tiefpunkt unserer ganzen Reise. Die, als ruhiges Fleckchen angepriesene Region, entpuppte sich als der absolute Arsch der Welt. Die Menschen dort sind sowas von gleichgueltig, gemuetlich, dass sie ausser reisanbauen und Loecher in die Luft starren irgendwie nich viel auf die Reihe bekommen. Dreck und Muell landet alles im Mekong oder direkt vor ihren Fuessen und dementsprechend sahs da aus. Nachdem wir dann, ehh schon beide mit dem laotischen Durchfall gut vertraut, nen ganzen Tag nix gegessen haben (war echt jenseits der hygienischen Schmerzgrenze), sind wir auch gleich wieder abgehauen und Richtung Savannaketh gefahren. Die Strecke in den Sueden verdient sich uebrigens die Abenteuernote 3-4, weil nicht geteert und zur Regenzeit in dementsprechenden Zustand! Der Bus war auch so ne Sache, die Enge und das ganze Zeug in Koerben und Taschen um uns rum waren nich mal das schlimmste, aber als der Busfahrer ploetzlich ne laotische Vollbremsung (Bremsweg 200 Meter bei Tempo 40) hinlegt und wildgestigulierend auf dem Boden zwischen den ganzen Taschen was sucht und dann alle Laoten ploetzlich auf ihren Sitzen stehen wurds schon ein bischen komisch. Aber nach 10 Minuten hatte er dann die 2-3m lange und armdicke Schlange gefunden, die in irgendner Kurve aus ihrem duennen Reisstrohsaecken entwischt war und wir konnten weiterfahren. In Savannaketh haben wir uns dann im vietnamesichen Konsulat unsere Visa geholt und sind am naechsten Tag ueber den Lao-Bao-Pass nach Vietnam eingereist. Unsere erste Station war dann die ehemalige Koenigshauptstadt Hue. Nachdem wir die ersten Gschaefterln in Vietnam gesehen haben waren wir dann auch ganz froh, dass Laos hinter uns liegt. In Hue gabs ausser einer grossen Zidadelle , die waehrend des Vietnamkriegs leider ordentliche Schaeden hinnehmen musste, nichts erwaehnenswertes zu sehen, also sind wir nach 3 Naechten nach Hoi An weiter gefahren. Diese Stadt duerfte die wahrscheinlich franzoesischtste Stadt in ganz Indochina sein. Die gesamte Altstadt sieht aus als ob man sie direkt, Stein fuer Stein aus Frankreich importiert haette. Ausserdem gibts hier fast mehr Franzosen als Vietnamesen. Aber nachdem wir mit einem defekten Gaszug an einem der 1000000000 vietnamesischen Mopeds so unsere kleinen Problemchen hatten (war nich schlimm, nur n paar Kratzer) sind wir weiter nach MuiNe. Die Strecke dahin haben wir in einem Nachtbus hinter uns gebracht, was uns bei einem kleinen Zwischenstopp in der Touristenmetropole Nhatrang die Gelegenheit gab endlich wieder in Meer zu springen! Die Strasse von Nhatrang nach MuiNe fuehrt fast durchgehend am Meer entlang und bietet einen wunderschoenen Blick. Die letzten Kilometer faehrt man dann durch eine Wustenlandschaft mitriesigen Duenen bis dann ploetzlich hinter den Sandbergen das Meer auftaucht. In MuiNe wollten wir eigentlich zuenftig meinen (Rainer) Geburtstag feiern. Mit Cocktails am Strand oder Pool und den ganzen Tag faulenzen. Aber nachdem uns dann beim ersten Bierchen in einem aeusserst freundlichen Ton mitgeteilt wurde das wir den Pool nur gegen einen "kleinen"Aufpreis benutzten duerften, haben wir kurzentschlossen ausgecheckt und sind direkt nach Ho Chi Minh City (Saigon) gefahren. Das hiess dann den halben Geburtstag in einem engen Bus zwischen schreienden Vietnamesen verbringen. Aber alles nich so schlimm, denn in Saigon konnte man herrlich Fruehschoppen machen. Obwohl wir schon gehoert hatten dass Saigon verkehrsmaessig absolut chaotisch sein soll, waren wir auf diese Mopedflut echt nicht vorbereitet. Hier faehrt alles und jeder Moped, von 10jaehrigen Jungs bis zur Oma und es wird so ziemlich alles mit ihnen transportiert was man noch so drauf und dran binden kann. Laufen tun hier nur Touris, wie wir. Ich hab das Gefuehl, dass 98% der in Japan hergestellten Mopeds direkt nach Saigon geliefert werden. Aber trotz den staendigen Staus und der radikalen Fahrweise der Vietnamesen komm es erstaunlich selten zu Unfaellen. Abgesehen vom Verkehr ist Saigon die geschaeftigste Stadt (nach Bangkok) in der wir bisher waren. Da wir uns aus Kostengruenden leider nur ein 14 Tage Visum fuer Vietnam geleistet haben, und ich unbedingt noch das Mekong-Delta sehen wollte, sind wir nach 3 Tagen Saigon mit einer Touri-Bustour durchs Delta geduest. Eigentlich wollten wir sowas ja nich mehr machen aber uns blieb einfach keine andere Wahl, da die vietnamesichen Behoerden nicht so gut auf Visumsueberschreitungen wegen "Lost im Delta-Syndrom"zu sprechen sind. Am Ende wars aber gar keine schlechte
Wahl, da wir so echt ne Menge (Schwimmender Markt, Reisverarbeitung, Kokossuesigkeiten undundund) in relativ kurzer Zeit sehen konnten. Puenktlich zum 31. Juli (Ende unserer Visa) haben wir dann in MocBai die Grenze nach Kambodscha passiert und sind nach PhnomPenh (kambodschanische Hauptstadt) weiter gefahren. Von hier schreiben wir das hier gerade. Die Stadt hat allerdings eher wieder laotische Flair und Zustaende und ist deshalb nicht so sehenswert. Aus diesem Grund und weil wir die letzten Wochen unserer Reise am Meer an irgendwelchen thailaendischen Traumstraenden verbringen wollten, starten wir morgen Richtung Angkor. Dort planen wir einen Aufenthalt zwischen 2 und 4 Tagen bevor wir dann wieder nach Thailand zurueckkehren.
Da wir beide leider die Fotospeicherkarten mit Bildern vor dem Mekong-Delta im Zimmer vergessen haben, gibts halt nur ein Bild aus Saigon, eines aus dem Delta und eines aus PhnomPenh.
Ansonsten gehts uns beiden gut. Die laotischen Durchfaelle sind ueberstanden, die Rollerwunden sind annaehernd verheilt und die Hitze wird aufgrund der deutlich einsetztenden Regenzeit auch ertraeglicher.

Freitag, 13. Juli 2007

Geschafft! Wir sind Millionaere!!!!

Zeit fuer ein Update wuerde ich mal sagen! Jetzt gibts erstmal Infos bezueglich unserer bisherigen Reiseroute, fuer alle die gerne auf der Landkarte schaun wo wir so sind oder waren (Heidi und Elli :) ). In Chiang Mai (letzter Post) waren wir laenger als wir eigentlich vorhatten, insg. so an die 10 Tage! Das lag zum einen daran, dass die Stadt echt nett ist (Grossstadt mit gemuetlichem Kleinstadtflair) und, dass wir uns fuer die kommende Reiseroute entscheiden mussten. Wir sind dann mit einem "lokalen" kleinen Abenteuerbus nach Chiang Rai! Dort waren wir allerdings nur 2 Tage, an denen wir uns ein Moped geliehen haben und in naeherer Umgebung einen Nationalpark (inkl. 70 Meter Wasserfall) und den "Weissen Tempel", ein Koenigsprojekt eines thailaendischen Kuenstlers angeschaut haben. Von Chiang Rai gings mit dem naechsten lokalen Abenteuerbus an die Grenze zu Laos. I n Hua Xai sind wir dann mit einem kleinen Boot ueber den Mekong auf die laotische Seite uebergesetzt und haben uns dort in knapp 'ner halben Stunde und relativ problemlos unsere Laosvisa besorgt. Kaum angekommen, bemerkt man auch schon den Unterschied zwischen Thailand und Laos. Wenns die Thais schon manchmal locker angehen, legen die Laoten da noch 'ne gute Schippe drauf und stressen sich mit gar nix! In Hua Xai haben wir dann in freudiger Erwartung einer gemuetlichen Flussfahrt, einen Zweitages-Trip nach Luang Prabang auf einem Boot den Mekong runter gebucht. Der hatte dann allerdings eher den Charakter eines Viehtransports gepaart mit einem Ausflug in einen schmuddligen englischen Pub! Das Boot, das eigentlich fuer so ca. 40-50 Laoten ausgelegt ist, war mit 130 westlichen Touristen vollgestopft (es war so eng, dass ich ernsthaft daran gedacht hab die restlichen paar 100km zu schwimmen), unter denen leider auch 10 Partybriten (eine Seuche hier) waren, die nichts besseres zu tun hatten als sich den ganzen Tag ein LaoBier am anderen reinzuschuetten (singen um 11 und kotzten so gegen 13 Uhr!). Zwischenstopp nach dem ersten Tag war in Pakbeng fuer eine Nacht, am naechsten Tag ging es genauso weiter. In Luang Prabang angekommen, haben wir dann fluchtartig den englischen Viehtransporter verlassen und uns erstmal ein gemuetliches Hostel gesucht. Luang Prabang war frueher mal die Hauptstadt von Laos und ist heute noch immer das religioese Zentrum des Landes, was man sehr gut an den in leuchtendem Orange gekleideten Moenchen feststellt, die in reichlicher Zahl die Strassen und Kloester bevoelkern. Von Luang Prabang sind wir dann in einem Level 2 Abenteuerbus (laotische Strassen!) bis nach Vientianne, der Hauptstadt Laos, gefahren. Die Strecke war bis zum Einbruch der Nacht eigentlich ganz interressant. Vorbei an kleinen Doerfchen indenen die Menschen unter einfachsten Bedingungen in Bambushuettchen wohnen und auf den brandgerodeten Flaechen kaerglich wachsenden Mais anbauen. Momentan sind wir noch in Vientianne, das wir heute abend Richtung Sueden verlassen.
Um den Blogtitel zu erklaeren, wir sind hier wirklich Millionaere, denn die laotische Waehrung ist der Kip und der hat nen Kurs von 100Euro=1.250.000Kip!
Zum Gemuet der Laoten passt ein Zitat der frueheren franzoesischen Kolonialherren sehr gut: "Die Vietnamesen bauen den Reis an, die Kambodschaner schauen ihm, und die Laoten hoehren ihm beim wachsen zu". Die fruehere Praesenz der Franzosen bemerkt man hier ueberall. In groesseren Staedten an den verfallenden Kolonialhaeusern und sogar auf dem Land an dem guten Kaffee und nicht zuletzt an den guten und ueberall erhaeltlichen Baguettes und Croissants! Eine Wohltat nach dem brotlosen Thailand.
Zu den Bildern:
oben: Natalie im weissen Tempel. Man darf Tempel nur mit bedeckten Knien betreten, deshalb traegt sie dieses sehr kleidsame Bettlaken.
mitte: Moenche bei ihrem morgendlichen Almosengang.
unten: der That Luang, das Nationalheiligtum von Laos, in Vientianne.

Liebe Gruesse und haltet durch, es wird auch wieder warm.

Freitag, 22. Juni 2007

Helo mai fleend! wer duu juu kamm flomm?


So, servus zusammen!
Wird mal wieder Zeit fuer ein kleines update! Zu den Fakten: Wir haben den zweiten Bangkokaufenthalt ohne groessere Blessuren ueberstanden und haben uns mit allen wichtigen und ueberfluessigen Dingen des taeglichen Bedarfs eingedeckt!
Die Stadt ist einfach gut, ich mag sie! Ist zwar viel los aber irgendwie hat sie was.
Nach wir die Tuk-Tuk-Hauptstadt verlassen haben, dachten wir uns, dass es Zeit fuer ein bissle Kultur bzw. Sightseeing wird (wer haette das gedacht). Nach nem kleinen Erhohlungsaufenthalt in dem nicht erwaehnenswerten Pitsanoluk sind wir ins unweit von Bangkok entfernte Ayuttaya gefahren und zwar mit der Bahn, dritte Klasse! Kostet fast nix (20cent pro Nase fuer 50km!), ist aber dafuer echte Holzklasse! Ayuttaya war wohl mal Hauptstadt und hat so einige Tempel und Ruinen. Allerdings wimmelt de Stadt auch von unzaehligen halb verwilderten Hunden, die ohne grosse Vorwarnung rudelweise aus dem Nichs auftauchen und einen mords Radau machen! War dann alles in allem nich so der Bringer die Stadt. Also weiter nach Sukothai, "die Wiege Thailands"! Diese Stadt war einst die erste grosse Hauptstadt von so was aehnlichem wie dem heutigen Thailand. Es gibt dort einen echt sehenswerten (mein ich ernst!) historischen
Park der die gesamte ehemalige Festungsstadt Sukothai zeigt! Da gibts einen Haufen alter Ruinen mit z.T. gut erhaltenen Buddhastatuen, die inmitten eines sehr weitlaeufigen Parks mit jeder Menge Baeumen, Seen und Kanaelen durchzogen sind. Wir haben uns da dann fuer n paar Baht jeder ein Bonanzarad :)) ausgeliehen und sind, den Schatten und Fahrtwind geniessend, durch den Park geradelt. War echt schoen, auch, weil momentan absolute Nebensaison ist und deswegen kein Mensch da war.
Dann sind wir ueber kleine Umwege nach Chiang Mai. Das ist die zweit groesste Stadt in Thailand und sehr nett. Hier wimmelts nur so von Aussteigern, vor allem Briten, was sich in der oertlichen Pub- bzw. Kneipenszene deutlich widerspiegelt! Die Stadt bietet ansonsten alles Angenehme was einem sonst so manchmal fehlt, z.B. einfach mal was "normales" zu essen. Nicht falsch verstehen, wir moegen Thai-Essen ja wirklich, aber hin und wieder mal ne Pizza oder ein Sandwich sind halt auch nicht schlecht! Bisher haben wir uns hier erst mal die Stadt angeschaut, waren gemuetlich auf den lokalen Maerkten unterwegs und haben uns ueber Sehenswerte Sachen, Kurse und Touren informiert. Morgen machen wir hier erstmal nen kleinen Thai-Kochkurs, die hier im Ueberfluss angeboten werden und echt gut sein sollen. So das wars jetzt an Reiseinfos.

Sonntag, 3. Juni 2007

Von den Inseln in den Dschungel

Ich weiss ja.... soooo lange nichts mehr geschrieben. Aber nachdem wir Koh Tao (mit Tauchschein :-) verlassen haben, sind wir nach Koh Phangan, eine Insel zwischen Koh Tao und Koh Samui. Dort hatte es einfach nichts, ausser Bungalows und total ueberteuertes Internet. Thats why! Zum relaxen gibts es fast nichts besseres als diesen Strand (Bottle Beach s. Bild).
Danach gings weiter ans Festland (Suratthani) und dann in den Kao Sok Nationalpark. Der liegt zwischen Suratthani und Phuket, genau in der Mitte. Der Regenwald dort ist vermutlich der aelteste der Welt. Um auch was vom Dschungel mitzubekommen, haben wir ein 2-taegige Tour mitgemacht:
- erst 1h ueber einen riesen See zu unseren schwimmenden Bambus-Huetten (echt suess, s. unten) abends gings dann auf Boot-Nachtsafari. Haben aber leider nur einpaar Affen und einen Nashorn-Vogel erahnen koennen. Am naechsten morgen um halb sieben (!) nochmal los mit dem Boot und haben sogar Gibbons (Affen) gesehen. Mittags sind wir dann 1,5 h durch den Dschungel marschiert zu einer riesen Hoehle. Durch kleine Fluesse und echt verschlungene Wege. Abgefahren! Dann gings 1 h durch die Hoehle mit Taschenlampe, teilweise musste man sogar schwimmen, echt witzig. Und dann wieder ne halbe Stunde zurueck zur Huette. Tiere haben wir leider nicht gesehen, ausser riesen Spinnen und Fledermaeuse in der Hoehle.
Jetzt sind wir zurueck aus dem Dschungel und leben noch... Juhu ! Naja, so gefaehrlich wars dann auch nicht und die Blutegel haben uns auch verschont.
Von Suratthani gings mit dem Nachtzug wieder nach Bangkok, wo wir auch gerade noch unterwegs sind. Einfach eine geniale Stadt. Gestern Abend waren wir auf einem Nachtmarkt (da gibts alles von Klamotten bis Moebeln und natuerlich ganz viele Essensstaende) der ist so riesig. In unserem Reisefuehrer steht, dass es dort 3700 Staende gibt. Da kann man ziemlich schnell verloren gehen, wenn man wie Rainer ein Bierchen zu viel getrunken hat ;-) Aber wir haben unser Hotel dank dem freundlichen Tuk-Tuk-Fahrer wieder gefunden. Hoechstwahrscheinlich gehts morgen weiter Richtung Norden, vermutlich nach Ayuthaya. So, dann soll es fuer heute mal genuegen. Liebe Gruesse aus Bangkok

Sonntag, 20. Mai 2007


So, diesmal gibts ein Lebenszeichen von Rainer! Natalie hat leider keine Zeit zu schreiben, da sie nach einiger Uebrezeugungsarbeit meinerseits und dem gestrigen Probeausflug heute mit ihrem Tauschschein begonnen hat! Ich selber war vorgestren tauchen und hab nen Auffrischungskurs gemacht (ist ja jetzt schon wieder n bissle her gewesen). Naja was sol ich sagen, das ist ungefaehr so als ob man in nem riesigen Meerwasseraquarium tauchen geht. Einfach der Hammer: riesige Fischschwaerme in allen Farben und Formen, sogar Rochen mit blauen Punkten und nem Durchmesser von knapp nem Meter haben wir gesehen!! :)))) Ansonsten sind wir hier am faulenzen, schwimmen, schnorcheln und natuerlich am essen (hmmm, leckerlecker). Das Thaiessen ist einfach geil, jeden abend probier ich was anderes aber eigentlich war noch nix dabei das nicht schmeckt, genauso bei den Fruechten. Ich kannmir den Namen der meisten Dinger zwar nich merken, dafuer schmecken sie umso besser.

Morgen werd ich dann auch wieder tauchen gehen und mal schaun was andere Tauchspots hier noch so zu bieten haben.

Achso wir sind uebrigens immer noch auf Kho Tao. Wer die Insel auf der Landkarte suchen will findet sie im Golf von Thailand noerdlich von Kho Samui.

Auf dem Bild ist die Mangobay zu sehen in der Natalie gestern einen Probetauchgang gemacht hat. Sie ist auch drauf und zwar einer der kleinen Punkte am Ufer.
So dann bis zum naechsten Post!
Achja was ich noch sagen wollte: VFB OLEOLE!!!!!!!! :)